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Klaus Marxen

Klaus Marxen
Der Silbenstecher

226 Seiten kart., ISBN 978-3-416-04069-3
€ 19.99

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Ein Roman über Sprache und Sprechen
»Alles spricht. Sprache ist nicht bloß Sprechen, Schreiben und Lesen, sondern weitaus mehr. Auch Nicht-Sprechen sagt etwas. Auch mit dem so-Sein, mit dem Sich-So-Geben und dem Dieses-Tun und Jenes-Lassensprechen wir. Auch dass wir permanent mit uns selbst sprechen, macht alles zur Sprache. Auch erschließen wir uns die Welt allein dadurch, dass
wir jedes Ding mit einem Namen ansprechen. Auch reguliert Sprache das menschliche Zusammenleben in all ihren Formen, Liebe, Vertrauen, Mitleid, Ablehnung, Hass, Gewalt. Und gehören nicht auch das Hinhören, das Zuhören und das Weghören zur Sprache sowie das Verstehen, das Missverstehen und das Nicht-Verstehen? Niemand würde sprechen, gäbe
es keine Hörer, niemand würde schreiben, gäbe es keine Leser. … Sprache ist alles. Oder: Alles ist Sprache.«

… und auch ein Roman über einen Kriminalfall
Ein italienischer Berlin-Besucher verschwindet. Drei Obdachlose werden verdächtigt, ihn getötet zu haben. Die Leiche ist aber nicht auffindbar. Die Polizei nimmt an, dass sie an Hunde und Schweine verfüttert worden ist. Problematische Verhörmethoden führen zu Geständnissen. Die
drei werden verurteilt. Zu Recht? Ein pensionierter Kommissar nimmt sich der Sache an. – Einige Überein-stimmungen mit dem spektakulären Todesfall Rudolf Rupp, der sich 2001 in Oberbayern ereignet und große mediale Aufmerksamkeit gefunden hat, sind beabsichtigt. Der Autor hat in diesem Fall auf Seiten der Strafverteidigung an der Wiederaufnahme des Verfahrens mitgewirkt.

Klaus Marxen, 1945 in Marne/Holstein geboren, hat Rechtswissenschaft, Geschichte
und Philosophie studiert und während des Studiums als Gerichtsberichterstatter gearbeitet. 1982 begann seine juristische Hochschullaufbahn, die ihn von Frankfurt/M. nach Bremen, Bielefeld, Münster und 1993 an die Humboldt-
Universität zu Berlin führte. Zugleich war er als Richter tätig, zuletzt am Berliner Kammergericht. Seine rechtswissenschaftlichen Publikationen befassen sich mit dem
Strafrecht und der Zeitgeschichte. Er lebt mit seiner Familie in Berlin. 


Klaus Marxen
LULIN oder I’m just a lonely boy

236 Seiten kart., ISBN 978-3-416-04011-2
€ 19.90

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Ein Leben ganz für sich allein will Jakob führen. Wie ein Leuchtturmwärter auf einer einsamen Insel. Der Grund dafür sind Erlebnisse aus Kindheit und Jugend.
Es misslingt. Er verfängt sich im Spinnennetz von Justiz und Psychiatrie. Erst nach vielen Jahren befreit ihn daraus das Gutachten eines Schweizer Professors. Es schließt mit klaren Worten:
»Eine Psychiatrie, die in solchem Eigensinn nur ein Symptom für eine Persönlichkeitsstörung zu sehen vermag, nötigenfalls mit Zwang zu behandeln, verrät ihren Beruf. Berufen ist sie, dem Menschen, nicht dem Staat zu dienen. Daher missachtet sie das Eigene jedes Menschen, wenn sie Individuen in Sortierkästen einordnet. Jeder ist auf seinen eigenen Grundton gestimmt. Ihn herauszuhören, verlangt anderes als das Vermessen eines Objekts mit Schablonen.
Dem Staat obliegt es, das Primat menschlicher Freiheit zu respektieren. Nicht hat er den Menschen, sondern dieser ihn geschaffen. Ein Leben ganz für sich führen zu wollen, ist Ausdruck menschlicher Freiheit. Es ist dem Staat, der sich die Freiheit aufs Panier geschrieben hat, in Erinnerung zu rufen, dass in früheren Zeiten der Klausner und der Eremit geachtet, ja verehrt wurden.«
Beim Jubiläumstreffen eines Abiturjahrgangs machen sich zwei frühere Mitschüler auf die Suche nach Jakob. Die nächtliche Begegnung auf einem einsam gelegenen Hof führt zu einer dramatischen Auseinandersetzung über ein Ereignis, das länger als vier Jahrzehnte zurückliegt.

Nach »Weiheraum« (2015) legt Klaus Marxen einen weiteren zeithistorischen Roman vor. Er erfasst die Nachkriegszeit bis in die Gegenwart und lässt gesellschaftliche und politische Verhältnisse an Einzelschicksalen lebendig werden. Es geht dabei um Freiheit und Einsamkeit, um Liebe und Verrat.

Klaus Marxen, 1945 in Marne/Holstein geboren, hat Rechtswissenschaft, Geschichte und Philosophie studiert und während des Studiums als Gerichtsberichterstatter gearbeitet. 1982 begann seine juristische Hochschullaufbahn, die ihn von Frankfurt/M. nach Bremen, Bielefeld, Münster und 1993 an die Humboldt-Universität zu Berlin führte. Zugleich war er als Richter tätig, zuletzt am Berliner Kammergericht. Seine rechtswissenschaftlichen Publikationen befassen sich mit dem Strafrecht und der Zeitgeschichte. Er lebt mit seiner Familie in Berlin. 


Klaus Marxen
Weiheraum

260 Seiten kart, ISBN 978-3-416-03389-3
€ 19.99

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„...Insgesamt ist dieser Roman ein regelrecht überraschender ganz großer Wurf. Ihm ist eine große Verbreitung zu wünschen. Der Leser kann sich auf eine berührende, teils sehr belastende, Denkanstöße vermittelnde, nicht zuletzt aber auch unterhaltsame Konfrontation mit einem Stück deutscher historischer Wahrheit freuen.“ (Clemens Basdorf, NJW)

Wie kommt es dazu, dass aus einem empfindsamen Lehrersohn aus Jüterbog ein funktionstüchtiger Staatsanwalt am nationalsozialistischen Volksgerichtshof wird? Wie kann es sein, dass ein Todesurteil den Lebensweg einer jungen Tschechin aus Břeclav in Südmähren enden lässt, die doch nur aus familiärer Fürsorge und Hilfsbereitschaft gehandelt hat? Was wird aus dem ungeborenen Leben im Leib einer Frau, die hingerichtet werden soll? Was bewirkt beim Vater eines adoptierten Kindes die Ungewissheit darüber, ob es von einer Mutter stammt, an deren Tötung er mitgewirkt hat? Wie verhält sich der Mittäter einer Unrechtsjustiz, den eine Justiz zur Rechenschaft zieht, die ebenfalls das Recht bricht?
Klaus Marxen erzählt Zeitgeschichte als Geschichte menschlicher Schicksale. Der Roman, der an tatsächliche Geschehnisse anknüpft, umspannt die erste Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Unrecht im Gewand des Rechts – Volksgerichtshof, Waldheimer Prozesse – entschied willkürlich über Leben und Tod. Gedenkstätten, Ausstellungen und wissenschaftliche Abhandlungen erinnern an diese Vergangenheit. Ein zeithistorischer Roman kann sie lebendig werden lassen. 



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